Island – Mein Reise Geheimtipp

Island zählt zu den Ländern, die sich erst in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zum Touristenziel gemausert haben. Die Insel bietet landschaftlich gesehen viel mehr, als es der erste Eindruck zulässt. Für Badeurlauber ist Island sicher weniger geeignet. Aktivurlauber und solche, die die Ruhe genießen wollen kommen jedoch voll auf ihre Kosten.

Die Anreise nach Island

Nach Island reist man am besten mit dem Flugzeug. Zwar gibt es auch Schiffsrouten (Kreuzfahrtschiffe legen zum Beispiel dort an. Auch Schiffsverbindungen zwischen Island und den Faröer-Inseln bestehen), doch der einfachste Weg nach Island ist und bleibt der circa 4 stündige Flug nach Reykjavik. Der Flughafen selbst liegt jedoch nicht unbedingt in der Nähe zur isländischen Hauptstadt. Eine gute halbe Stunde Autofahrt muss in Kauf genommen werden bevor man die Reykjavik erreicht. Viele Airlines bieten Direktflüge nach Island an. Die Kosten sind sehr niedrig und liegen im besten Falle sogar bei rund 100,- bis 200,- €. Angekommen in Island mietet man sich am besten ein Auto, um die Insel zu erkunden.
 

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Ein für Touristen sinnvoll ausgebautes Verkehrssystem rund um die Insel gibt es nicht. Wer kein Auto hat, wird nicht in den Genuss der Vielfalt Islands kommen. Ein Tipp: Wer auch ins Innere von Island möchte muss ein entsprechend großes Auto mit Allradantrieb wählen. Wer einmal solch ein Auto gesehen hat, wird über die größten SUVs, die in Deutschland rumfahren, nur noch lachen. Die Wagen sind immens groß. Auch wer die Insel „nur“ umfahren möchte, sollte ein geeignetes Auto wählen. Geeignet heißt: Es sollte stabile Reifen haben und im Idealfall kein Kleinwagen oder Mittelklasseauto sein. Trotz des gut ausgebauten Rundwegs um die Insel gibt es sehr viele Stellen, die reine Schotterstraßen sind. Teilweise gibt es neben großen Gesteinsbrocken gleich noch Schlaglöcher dazu. Island ist eine Vulkaninsel – das sieht man durchaus auch auf einigen Straßen.
 

 

Ausflugsziele in Island

Island bietet sehr viele Ausflugsziele. Normalerweise sind sie alle sehr naturbezogen. Es gibt jede Menge Wasserfälle. Der bekannteste ist wohl der Dettifoss im Norden der Insel. Doch viel schöner sind der Swartafoss oder der Gulfoss. Sie sind nicht groß und monumental, sondern auf Grund des Wasserlaufs einfach wunderschön anzusehen. Wohl nicht wirklich bekannt, aber auf jeden Fall einen Ausflug wert ist das Flugzeugwrack, welches sich auf einem Privatgrundstück im Südosten der Insel befindet. Früher war der Weg dorthin einmal ausgeschrieben, heute nicht mehr. Der Eingang befindet sich an einem unscheinbaren Straßenparkplatz.

Mit dem Auto kann man dort nicht mehr hinfahren. Der Fußmarsch dauert ca. 60 Minuten und führt über absolut ebene Gesteinsflächen. Belohnt wird man mit einem Flugzeugwrack, welches direkt am Strand liegt. Als Fotomotiv gibt es kaum etwas eindrucksvolleres. Ansonsten lohnt es sich auf einem Rundweg um Island immer mal wieder anzuhalten. Im Osten fährt man unweigerlich direkt an tiefsten Klippen vorbei. Die wenigen Aussichtspunkte, die es am Straßenrand gibt, sollten unbedingt genutzt werden. Es lohnt sich. Wer Zeit hat besucht die kleinen Städtchen rund um den Lake Myvatn im Norden der Insel. Was auf jeden Fall nicht fehlen darf sind die heißen Thermalquellen, die alle natürlichen Ursprungs sind. Sie finden sich beinahe überall in Island. Die bekannteste ist die Blue Lagoon südlich von Reykjavik. Sie ist allerdings auch dementsprechend überlaufen.

Übernachtungsmöglichkeiten in Island

In Reykjavik gibt es jede Menge Hotels und Pensionen. Wer jedoch die Hauptstadt verlässt wird das kaum noch finden. Auch in den größeren Ortschaften rund um die Insel sieht es mit Hotels eher schlecht aus. Insofern lohnt es sich im Vorfeld genau darüber nachzudenken wo man schlafen möchte. AirBnB ist eine hervorragende Option. Viele Isländer bieten darüber Wohnungen, Zimmer in Bauernhöfen oder in Jugendherbergen an. Isländer sind, wie viele andere Menschen außerhalb Deutschlands, sehr nette Menschen, die hervorragend Englisch sprechen können und bei kleinsten Problemen weiterhelfen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Fremden einfach so ein Schlafplatz angeboten werden würden.

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Mein Fazit zum Urlaub in Island

Island ist ein tolles Land. Denkt man im ersten Moment an eine Vulkaninsel, die nur aus Steinen besteht, so wird man auf seiner Rundreise um das Land eines besseren belehrt. Wir waren circa zwei Wochen mit dem Auto unterwegs und haben von reinen Gesteinswüsten über Felder so weit das Auge reichen kann bis hin zu Eis und Schneebergen alles gesehen, was man sich vorstellen kann. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen, denn gerade Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Wieder einmal hat sich auch auf Island gezeigt, dass die großen Touristenattraktionen, die überall beworben werden, nicht unbedingt die schönsten sein müssen. Wer sich im Vorfeld seines Islandurlaubs einmal mit den vielen Wasserfällen auseinandersetzt, findet schnell wesentlich schönere Fälle als den überall beworbenen Dettifoss. Wir haben das getan und waren beeindruckt von der Schönheit einiger Wasserfälle, die nirgendwo Erwähnung fanden.

Das Reisen auf Island ist sehr einfach. Auch schlafen ist kein Problem, ebensowenig wie essen. Überall findet sich etwas. Wir würden beim nächsten Mal jedoch auf einen größeren Wagen zurückgreifen. Unser Auto war doch recht klein und für einige Streckenabschnitte nicht geeignet. Die Schotterstraßen, die man unweigerlich auch fahren muss, selbst wenn man nur der Hauptroute um die Insel herum folgt, haben es in sich. Teilweise sind wir in absoluter Dunkelheit durch Straßen voller Schlaglöcher und in der Hoffnung keinen Gegenverkehr zu bekommen, gefahren. Auch für erfahrende Autofahrer war das teilweise ein grenzwertige Angelegenheit. Mit einem größeren Auto (SUV Größe) wäre das kein Problem.

Island eignet sich sehr gut auch für Kinder, wobei klar sein muss, dass es hier nicht viele menschengemachte Attraktionen gibt. Kinder kommen am ehesten auf ihre Kosten, wenn Klettern und Wandern auf dem Programm steht. Und natürlich auch beim Baden in den heißen Quellen.

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